Safari zu Fuß im Mosi oa Tunya Park

Zebras in Sambia, Livingstone. Picture credit Hans-Georg Gruber

Wir lieben Safaris in Afrika. Und eine unserer ersten Erkundungstouren zu Fuß haben wir in Sambia im Mosi oa Tunya Park gemacht. Wir sind mit unserem australischen Guide Toni losgezogen um Nashörner zu finden. Wobei sich auch immer die Frage stellt wer wen zuerst findet wen. Nashörner haben nämlich einen ausgeprägten Geruchs- und Hörsinn. Sie können ein anderes Lebewesen schon aus einer Distanz von 20m riechen. Toni hat schon viele Walking Safari Touren gemacht und erklärt uns dass wir hintereinander gehen sollen, damit sich das Nashorn nicht bedroht fühlt. Wir erscheinen hintereinander nämlich als kleineres Lebewesen.

Wir sind in den späten Nachmittagsstunden losgelaufen. Das afrikanische Sonnenlicht färbt die afrikanische Savanne in ein rötliches Licht. Es gibt in diesem Park keine Löwen oder Leoparden. Deshalb sind die Wanderungen zu Fuß in diesem Park erlaubt. Dennoch ist es ein aufregendes Gefühl inmitten wilden Tiere zu Fuß unterwegs zu sein. Was werden wir wohl als nächstes sehen?

Toni steht per Funk in Kontakt mit einem weiteren Ranger, der vorausgelaufen ist um die Breitmaulnashörner zu finden. Und nach 1,5h Stunden Wanderung stehen Sie plötzlich vor uns. Eine Mutter und ihr Kalb grasen friedlich vor unseren Augen. What a beautiful world. Teil 2 folgt bald.

Ein neugieriges Breitmaulnashorn

Wir haben die Nashörner auf unserer Wanderung im Mosi oa Tunya Park gefunden. Yoyo macht eifrig Fotos von zwei Breitmaulnashornmüttern und ihren Jungtieren. Wir sind ca. 10m von den imposanten Tieren entfernt. Auf einmal dreht sich eines der Nashornjungen zu uns. Neugierig schaut es in die Richtung aus der die Klickgeräusche des Fotoapparates kommen. Toni, unser Ranger weist Yoyo an mit dem Fotografieren aufzuhören. Wir wollen kein neugieriges Nashornbaby vor uns stehen haben, dass dann den Beschützerinstinkt der Mutter wecken würde. Langsam entfernen wir uns von den Tieren und schnell verliert das Nashornjunge wieder das Interesse an uns. Picture credit Hans-Georg Gruber