Auf Besuch bei der Familie Bitukura

Wir sind endlich im Bwindi Impenetrable National Park angekommen. Dort erwartet uns eine wunderschöne Begegnung auf die wir uns schon sehr lange freuen. Wir haben eine Berggorillatour gebucht und werden uns auf die Spuren der Gorillafamilie Bitukura machen. Das ist eine von zwölf Gruppen, die in diesem Nationalpark lebt und an den Menschen gewöhnt ist.

Picture courtesy H.G. Gruber

Zur Einführung erhalten wir ein paar Verhaltensregeln von den Rangern. Wir müssen einen Sicherheitsabstand von 7m einhalten und im Falle einer Machtdemonstration durch den Silberrücken, dem Alphatier der Familie, müssen wir den Blickkontakt vermeiden, unseren Fluchtreflex unterdrücken und uns demütig vor dem Tier verbeugen. Das klingt erst einmal einschüchternd, wird bei uns aber nicht vorkommen und ist in all den Jahren mit Touristenbegegnungen, soweit ich es weiss, nicht vorgekommen. Man darf die Tiere maximal 30min am Tag besuchen um eine Ansteckungsgefahr von Mensch zu Tier mit gefährlichen Keimen zu minimieren.

Es gibt keine Garantie, dass man die Tiere zu Gesicht bekommt. Der Name des Parks Bwindi Impenetrable National Park, ist nicht umsonst so gewählt. Aber die Ranger sind gut miteinander vernetzt und bevor die Tour losgeht hat sich für uns ein Spähtrupp auf den Weg gemacht um den Abstand zwischen den Tieren und uns zu verkleinern. Wir werden Gorillas sehen. Und wie es dazu kam erfahrt ihr im nächsten Beitrag. 🙂

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